UmfrageUmfrage

Es ist einfach nicht wegzudenken und hat so manchem schon romantische, dramatische, humorvolle wie auch gesellschaftskritische Stunden gebracht: Das Stadttheater Klagenfurt feiert sein 10o-Jahr-Jubiläum doch was verbinden die Klagenfurter mit der Institut

Ein rundes Jubiläum für ein bedeutendes Haus. Was beeindruckt Sie am Stadttheater, was verbinden Sie mit den Brettern, die für viele die Welt bedeuten?

Was war für Sie persönlich das schönste Erlebnis am Stadttheater?

Heute ist die Konkurrenz an Abendterminen und Angeboten groß, wie kann das Stadttheater Ihrer Meinung nach dennoch sein Publikum weiter locken und begeistern?


Peter Lesjak, international gefragter Musical-Star

Ich denke es gehört zu Klagenfurt wie der Lindwurm. Ein prachtvolles Gebäude, sorgt für Gesprächsstoff und ist ein Wahrzeichen für die vielseitige Kärntner Kultur.

Das schönste Erlebnis für mich war, als mir die Rolle des Cosmo Brown aus Singin’ in the Rain vorgeschlagen wurde. Es ist und war eine meiner Traumrollen.

Solange ein Haus wie das Stadttheater Klagenfurt so vielseitig und niveauvoll bleibt braucht es die Konkurrenz nicht zu fürchten.


Mag. Susanne Rebnegger, Prokuristin Energie Klagenfurt GmbH

Ich verbinde damit viele schöne Abende, die mich für einen kurzen Moment in eine andere Welt entführt haben.

Eine Silvestervorstellung „Die lustige Witwe“ und mein erster Theaterbesuch mit meinem damals 4-jährigen Sohn und seine begeisterten Blicke auf die Bühne.

Mit einer guten Inszenierung hat unser Theater immer Saison. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Musicalproduktionen ein Magnet für das Publikum darstellen.


Barbara Stingl, Jungunternehmerin

Schon als Kind bin ich immer ins Stadttheater und durfte Operetten ansehen. Heute freue ich mich auf jeden Besuch wie ein kleines Kind.

Karl Merkatz mit dem Mann von La Mancha, Raphi Weinstock in Jesus Christ Superstar und jetzt Peter Lesiak als urkomischer Cosmo in „Singin‘ in the rain“.

Man braucht sich nur die Seebühne anzusehen, dann weiß man, dass man sich keine Sorgen machen muss, auf Dauer setzt sich Qualität immer durch.


Mag. Manuela Tertschnig, Kulturexpertin Magistrat Klagenfurt

Mich beeindruckt Theater an sich. Und zwar deshalb, weil es hier immer wieder gelingt, auf große und kleine Fragen des Lebens Antworten zu geben.

Immer wenn mich ein Stück aufregt. „Sauschlachten“ von Turrini war so ein Stück. Theater muss konfrontieren mit dem was in der Gesellschaft gerade passiert.

Es ist wichtig, dass ein Theater, und das hat mit dem Gespür der Intendanz zu tun, ein interessantes Angebot bietet, Altes und Neues geschickt transportiert.